Setzen Sie nicht auf die falsche Karte!
ec- und Kreditkarte - Zahlungsmittel für Millionen
Keine Frage: Es macht Spaß, "einfach mit seinem guten Namen" zu bezahlen. Gerne nehmen deshalb heute immer mehr Menschen die Gelegenheit wahr, bargeldlos zu bezahlen.
ec- und Kreditkarten spielen beim bargeldlosen Bezahlen in den verschiedensten Bereichen eine erhebliche Rolle und gewinnen immer weiter an Bedeutung, da sie als Alternative zum Bargeld bequem und in der Regel auch als Zahlungsmittel eingesetzt werden können. Hinzu kommt die weltweite Akzeptanz von Kreditkarten im Handel sowie die Möglichkeit, weltweit an über 820.000 Geldausgabeautomaten (ca. 55.000 in Deutschland) Bargeld mittels ec-Karte/Bankkarte bzw. Kreditkarte abzuheben .
Die Risiken:
Die starke Verbreitung und vor allem auch die hohe Akzeptanz des "Plastikgeldes" üben auf Straftäter eine unwiderstehliche Anziehung aus. Dabei wird es ihnen heute oftmals leicht gemacht: Daten wie die Kreditkartennummer, die Gültigkeitsdauer der Karte und die Unterschrift gibt ein Kreditkartennutzer überall dort preis, wo er per Karte zahlt. Alle Daten sind Bestandteil der Quittung. So kommen mit jeder Zahlung mehr und mehr Menschen in den Besitz höchst vertraulicher Informationen. Des Weiteren werden durch die Täterseite immer wieder neue Vorgehensweisen (z.B. das sog. “Skimming“: Vorsatzgeräte am Karteneinzugsschacht von Geldautomaten oder Türöffnern zum Erlangen der Magnetstreifendaten und Miniaturkamera zum Ausspähen der Geheimzahl) entwickelt, um betrügerisch an Kartendaten und persönliche Geheimzahl zu gelangen.
Bezahlen mit Kreditkarten(-daten) im Mail-, Phone- bzw. Internet-Order-Verfahren
Bei dieser Bezahlmöglichkeit werden Waren oder Leistungen per Schreiben, Telefon, Fax oder in der heutigen Zeit hauptsächlich über das Internet bestellt. Die Bezahlung erfolgt unter Angabe der Kreditkartennummer und des Verfalldatums, gegebenenfalls zusätzlich mittels der dreistelligen Kartenprüfnummer (CVC/CVV; auf der Kartenrückseite).
Am Ende des ersten Quartals 2009 nutzten etwa 69 Prozent aller deutschen Erwachsenen das Internet zu Hause, am Arbeitsplatz oder anderswo. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein Anstieg von fünf Prozentpunkten. Die weiterhin steigende Nutzung des Internets machen sich auch Kriminelle zur Erlangung von Zahlungskartendaten in nachfolgend aufgeführten Begehungsweisen zu Nutze.
Beim Einsatz von Kreditkarten(-daten) im Internet bei unseriösen Anbietern wurden im Anschluss des Geschäfts illegale Nutzung bzw. Weitergabe der Kartendaten durch den unseriösen Händler festgestellt. Ebenso kann es bei der Nutzung einer nicht sicheren (unverschlüsselten) Internet-Verbindung bei Privatpersonen oder Firmen zum Abgriff der Kartendaten durch Dritte kommen.
Auch durch gefälschte Internetmails oder mittels Schadprogrammen (Trojanern) wird versucht, an Zahlungskartendaten, Passwörter oder persönliche Daten zu gelangen (sog. "Phishing"). Die z.B. angeblich von den Sicherheitsabteilungen der Kreditinstituten stammenden Mails fordern den Empfänger unter einem Vorwand auf, Kontozugangsdaten, TAN-Nummern o.ä. auf einer Website einzugeben.
Hier erfahren Sie, wie Sie sich vor einem Missbrauch schützen können...




