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Tourismus mit bösen Folgen

Systemmeldungen:

Sextourismus mit Kindesmissbrauch ist eine besonders menschenverachtende Form sexueller Ausbeutung. Verheerend sind neben den körperlichen vor allem die seelischen Folgen für die Betroffenen: Kindersex-Tourismus zerstört die Zukunft von Kindern auf Dauer.

In einer gemeinsamen Aktion von DRV, ECPAT und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes wurde aus diesem Grund das Faltblatt "Kleine Seelen, große Gefahr ..." gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern entwickelt.

Damit sollen Urlauber für das Thema Kinderprostitution und die schlimmen Folgen für die Opfer sensibilisiert und als Partner gewonnen werden. Deshalb finden die Reisenden in dem Faltblatt konkrete Tipps und Empfehlungen, wie sie zur Bekämpfung solcher Straftaten beitragen können. "Unbeschwerter Urlaubsgenuss und praktizierte Zivilcourage sind kein Widerspruch", so die Herausgeber. Es gilt gemeinsam aktiv zu werden, um insbesondere der kommerziellen sexuellen Ausbeutung von Kindern das Terrain zu entziehen.

Der Täter muss wissen, dass er für seine im Ausland begangenen Sexualstraftaten auch in Deutschland bestraft werden kann. In § 5 Ziffer 8 des Strafgesetzbuches (StGB) werden bestimmte Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung unter Strafe gestellt, wenn der Täter Deutscher ist.

Das Faltblatt wird seit Beginn der Wintersaison 2001/2002 durch die deutsche Reisebranche an Kunden verteilt. Zusammen mit den Reiseunterlagen erhalten Sie dieses von ihrem Reiseveranstalter oder Reisebüro.

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Faltblatt zum Thema

Kindersextourismus

Cover des Faltblattes - Kindersextourismus